Angeln an der Nordzee

Wer endlich mal ein wenig Abwechslung beim Angeln sucht, sollte in Zeeland unbedingt das Meeresangeln ausprobieren. Abenteuer pur und tolle Fänge warten hier auf Hobbyangler und Profis zugleich. Zeeland ist für viele Angelfreunde ein beliebtes Ausflugsziel. Das Meeresangeln sollte also keinesfalls ausgelassen werden.

Doch auch hier gibt es bestimmte Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssen. Das Fischereigesetz unterscheidet dabei drei Meeresangelgebiete. Die Küstengewässer, das Seegebiet und die Fischereizone. Das Gesetz, welches in Deutschland gilt, ist in den Niederlanden somit nicht gleich. Wichtig ist es, sich im Vorfeld genauer zu informieren, welcher Abschnitt zu welchem Meeresangelgebiet gehört. Denn nur so kann man sicher sein, kein Gesetz zu brechen und den Angelspaß voll und ganz genießen.

Das Küstengewässer

Als Küstengewässer bezeichnet man unter anderem den niederländischen Teil der Ems und des Dollart. Auch das Wattenmeer gehört zu diesem Gebiet, sowie die Maasmündung, der Beerkanal mit den offenen Häfen und auch der Calandkanaal und dessen offene Häfen gehören zu den Küstengebieten.

Das Seegebiet

Nur ein kleiner Teil des Meeres zählt in den Niederlanden als Seegebiete. Der Ablaufkanal in Katwijk bis hin zum weitesten seewärts gelegenen Speerdamm sowie die Häfen von Scheveningen, ebenfalls bis hin zu den am weitesten seewärts gelegenen Sperrdämme. Außerdem hat das Fischereigesetz die einzelnen Häfen von Ijmuiden und die dazugehörigen Heranführungskanäle die zum Nordseekanal führen hinzu gezogen.

Die Fischereizone

Als Fischereizone wird die komplette Nordsee entlang der niederländischen Küste betitelt. Dieses grenzt an die einzelnen Küstengewässer und an das Seegebiet. Als Fischereizone kann man auch das offene Meer gleichsetzen.

Anglererlaubnis

In allen Meeresgebieten benötigen Angler keinen Erlaubnisschein. Jedoch ist es wichtig zu beachten, dass im Seegebiet und in den einzelnen Küstengewässern nur mit zwei Tuten geangelt werden darf. Diese dürfen mit maximal drei Haken versehen sein. In der Fischereizone gelten diese Bestimmungen nicht. Hier können Angler selbst wählen, wie viele Angelruten sie auswerfen wollen und mit wie vielen Haken diese bestückt werden.

Das Angeln am Strand

An den meisten Stränden ist das Angeln von Oktober bis einschließlich April erlaubt. Von Mai bis September ist das Angeln zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr verboten. Besonders das Nachtangeln am Strand ist bei vielen Anglern besonders beliebt, denn die Atmosphäre erlebt man sonst nirgendwo. Strände, an denen das Angeln komplett untersagt sind, sind in der Regel durch Schilder gekennzeichnet. Um sicher zu gehen ist es ratsam, sich im Vorfeld in Angelshops zu erkundigen. Hier ist das Brandungsangeln am häufigsten vertreten und somit sehr beliebt.