Angeln auf der Halbinsel Shouwen-Duiveland

Auf der Halbinsel Shouwen-Duiveland ist vor allem der Ort Renesse bei Anglern sehr beliebt. Hier ist das Angebot an Fischen Angelzubehör und Angelstellen besonders vielfältig und der Angelspaß sehr groß. Kleine Angelgeschäfte, die Köder und Angelzubehör verkaufen sind ebenso vertreten, wie das Angebot rund ums Angeln selbst.

Woher bekommt man Angelzubehör?

Mitten in Renesse befindet sich ein kleines Kaufhaus, welches eine Angelabteilung mit diversem Zubehör führt. Hier bekommen Angler alles, was man in Zeeland braucht, um erfolgreich zu sein. Eine Gezeitentabelle liegt normalerweise ebenfalls kostenlos aus, sollte dies nicht der Fall sein, einfach beim Inhaber anfragen. Wer sich hier nicht besonders gut auskennt und zum ersten Mal in dieser Region Urlaub macht, bekommt eine übersichtliche Karte mit vielen beliebten Angelplätzen in ganz Zeeland. Köder, wie zum Beispiel Seeringelwürmer sind in diesem Angelgeschäft ebenfalls erhältlich. Natürlich gibt es auf dieser Halbinsel weitere Angelgeschäfte. In Burgh Haamstede und Zierikzee bekommt man ebenfalls alles, was das Angelherz begehrt. Natürlich werden in diesen beiden Angelgeschäften ebenfalls Köder verkauft. Wer jedoch kein Geld für Wattwürmer ausgeben möchte, kann sich diese auch in der Nähe von Renesse ausgraben. Der perfekte Ort dafür ist Oesterschelde am Schelphoek.

Was für Fische fängt man?

Welche Fischsorten in dieser Region gefangen werden, hängt natürlich zum größten Teil von der Jahreszeit ab. Generell fängt man hier nicht nur Dorsch, sondern auch Seebarsch, Makrele und Plattfisch in der Nacht. Welche Fische man zu welcher Jahreszeit fängt, ist in unserer ausführlichen Tabelle aufgelistet. Auch die empfohlenen Köder sind dort zu finden.

Die besten Angelplätze

Jeder Angler sollte bei Ebbe einmal den Südstrand Renesses besuchen. Hier kann man bis zu einer Sandbank gehen, um auf dieser zu angeln. Wichtig ist es natürlich, die Gezeitentabelle dabei zu haben, um zu wissen, wann man die Sandbank wieder verlassen sollte. Beginnt die Flut, ist es ratsam, mit der Flut langsam in Richtung Strand zu gehen, so kann man diese nutzen, um das Angelerlebnis der anderen Art kennenzulernen.

An der Nordseeseite kann man am Brouwersdamm hohe Erfolge feiern und auch am Neeltje Janz fühlen sich Angler pudelwohl. Wer gerne mit anderen Anglern zusammen sein möchte, sollte es sich nicht ergehen lassen, an der Schleuse am Brouwersdamm die Angel auszuwerfen. Hier ist jedoch dringend darauf zu achten, dass das Angeln an der Nordseite des Schleuse hinter dem Stacheldraht nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich sein kann.

Ein absoluter Geheimtipp ist das Gebiet Maasvlakte, welches nur 55 Kilometer von Renesse entfernt ist. Hier ist auch der Fang bei Ebbe im Normalfall sehr gut. Makrele, Scholle, Wolfsbarsch und Co. erfreuen an diesem Hotspot Angelfans aus der ganzen Welt. Der Vorteil hier ist, dass man auch mit kurzen Würfen ins sehr tiefe Wasser kommt. Kleine Fische sind hier die Ausnahme, denn ein Wolfsbarsch von 90 Zentimeter und mehr sind an diesem Geheimtipp keine Seltenheit. Im Winter ist die Jagd auf Dorsch an diesem Ort besonders ergiebig und faszinierend.

Welche Köder sollten genutzt werden?

Hier sind Geschmäcker natürlich verschieden und je nachdem, welche Fischsorte man angeln möchte, sollte die Köderwahl unterschiedlich ausfallen. In der Region rund um Renesse wird ein relativ starkes Brandungsgerät empfohlen und auch die Wurfgewichte liegen in der Regel zwischen 100-150g. Watt- und Seeringelwürmer werden für Barsche empfohlen und wer Jagd auf Makrelen machen möchte, sollte Blinker umstellen.